Mittwoch, 17. August 2011

Viva Espana - Tag 2


Madrid - Alicante (via Valencia)


Für die 7 Tage in Spanien habe ich mir einen Mietwagen besort, da ich ja einen Gabelflug gebucht habe. (retour von Malaga)
Heute habe ich knapp 700 Kilometer zurückgelegt und das Roadtrip-Feeling hat mich ab der ersten Sekunde gepackt.
Da ich ca. 4 Stunden bis Valencia gebraucht habe, bin ich schon recht früh losgefahren und so kam ich um ca. 13:00 Uhr an. Dort habe ich dann eine kleine Stadtrunde durch die engen Gassen hingelegt.
Es war interessant zu beobachten, wie die Spanier jeden noch so kleinen Schattenplatz belagern und dort ihre Siesta abhalten. Und genau das habe ich auch schon gelernt.
Schatten = sehr gut!
Beim "Mercat Central", der großen Markthalle mitten in der Stadt, sollte man einen guten Magen (oder eine schlechte Nase?) haben, denn der Geruch bei den Fleisch- und Fischständen ist teilweise eine schwer zu ertragen. Dennoch ist der Markt ein spannender Ort an dem das spanische Temprament so richtig zum Vorschein kommt!
Danach wanderte ich weiter zur "Catedral de Santa Maria". Dort kann man auf den Glockenturm, von wo aus man eine tolle Aussicht über die Stadt hat. Der Aufstieg bei den ohnehin schon schweisstreibenden Temperaturen ist zwar eine kleine Herausforderung, aber einmal oben angekommen ist die Anstrengung schnell vergessen.



Nach der Stadtbesichtigung in Valencia bin ich nach "Xábia" weitergefahren. Dieser Ort ist bei Windsurfern sehr beliebt und auch ohne Surfbrett fand ich den Wind sehr angenehm.
Anschließend bin ich in das Bergdorf "Guadalest" gefahren. Absolutes Highlight!
Das kleine Bergdorf zählt gerademal 190 Einwohner und liegt auf einem großen Felsen. Allein das klingt ja schon mal interessant. ABER: Noch dazu kann man das Dorf nur zu Fuß erreichen, da nur ein schmaler Tunnel zum Dorf führt. Ausserdem hat man von oben einen unglaublichen Blick auf naheliegende Berge und einen türkis-leuchtenden See im Tal.
Wahnsinns Kulisse. Der Ort ist absolut sehenswert und zählt ab sofort zu meinen Lieblingsorten.



Nach diesen langen und anstrengenden Tag  bin ich nur noch in Hotel nach Alicante gefahren. Von dort aus geht es morgen weiter nach... keine Ahnung ...


Dienstag, 16. August 2011

Viva Espana - Tag 1

VIE - MAD


3 Stunden Flug - kein Essen, kein Trinken, da die spanischen Fluglinien noch geiziger sind als ich! Hab ich gerade geschrieben das ICH geizig bin? Also echt...

Nach meiner Ankunft wanderte ich noch einige Stunden durch die Stadt und versuchte den größten Meschenmassen (es ist gerade ein (christliches) Welt-Jugendtreffen in Madrid) auszuweichen. Es war aber kaum möglich, da sich die Jugendlichen an jedem größeren Platz aufhielten und dort feierten. Auch die Ubahn-Fahrten wurden dadurch zum Erlebnis. Die Stadt platze förmlich aus allen Nähten.



Der 1. Tag in Madrid war also eine sehr gute Einstimmung für die kommenden Tage in Spanien. Ich hab mich sehr schnell hier eingewöhnt, auch wenn es unmenschlich heiss ist. Einziges Problem: mein nicht vorhandener Spanisch-Wortschatz! Es ist peinlich...

Naja was solls. Immerhin bin ich ja hier um ein paar Fetzen Spanisch zu lernen ;)
Der 7-Tage-Küsten-Roadtrip kann also beginnen!

Montag, 16. Mai 2011

Ötschergipfel

Wenn da mal nicht wieder der Steirer in mir so richtig durchkam...  

"Aufi aufn Berg!" war diesmal das Motto und deshalb begab ich mich mit R. nach Lackenhof in Niederösterreich.
Nach 4-stündiger Wanderung erreichten wir den Gipfel auf 1893 Metern Seehöhe.



Pure Freiheit oben...
Der Alltag bleibt unten...
Berg heil!
Fotos vom Gipfelsturm gibt es im Picasa-Webalbum!

Freitag, 1. April 2011

Alle Wege führen nach Rom

Ob wirklich alle Wege nach Rom führen kann ich zwar nicht bestätigen, aber es gibt definitiv ein paar österreichische Fluglinien die hin und wieder auch mal nach Rom fliegen.
Ist jetzt aber auch völlig egal...



Mein Weg führte mich vergangene Woche auf jeden Fall nach Rom. Und zwar 4 Tage lang.
Da ich eine Woche frei hatte, splittete ich die Woche in 3 Tage Erholung in der Steiermark und 4 Tage Städtetrip in Rom.

Schon kurz nach der Ankunft in Rom bildeten sich die ersten Schweißperlen auf meiner Stirn.
-> bis zu 19° und strahlend blauer Himmel

Während man sich in Österreich über plötzlichen Schneefall beschwerte, kämpfte ich mit meinem kleinen Sonnenbrand im Gesicht. Die Welt ist ungerecht...


Da sich in Rom so gut wie an jeder Strassenecke eine Attraktion befindet und teilweise die Straßenecken selbst auch schon eine Attraktion sind, sollte man genau wissen was man unbedingt sehen will und was nicht.
Und da man es ohnehin nicht schafft alles zu sehen, gibt es in Rom ein spezielles Ritual:
Wirft man eine Münze über seine rechte  Schulter direkt in den bekannten Trevi-Brunnen so heißt das, dass man eines Tages nach Rom zurückkehren wird!
(Dadurch werden pro Jahr in etwa 600.000 Euro aus dem Brunnen gefischt)

Und genau dieser Brunnen war auch die erste Station meiner Romreise.


Danach ging es Schlag auf Schlag. Ein Highlight folgte dem nächsten und nätürlich durfte zwischendurch gutes Essen und italienischer Wein nicht fehlen.
Am Abend durch die hell erleuchtete Stadt zu wandern sollte man bei einem Rombesuch auf keinen Fall verpassen. Auf den großen Plätzen der Stadt kann man dann trotz der vielen Touristen sehr gemütlich in einem der zahlreichen Gastgärten der Restaurants speisen. Nebenbei sorgen Straßenmusikanten mit ihren Gitarren für Unterhaltung. Eigentlich total kitschig - aber trotzdem hat es was...

Ein Blick über die Stadt darf bei mir natürlich bei keinem Städtetrip fehlen. Deshalb ging es gleich 2 mal hoch hinaus. Einmal am Piazza Venezia vom Dach des "Vittorio Emanuele II Monument" und einmal von der Kuppel des Petersdoms.


 
Die ganzen Berichte über meine Vatikan-, Kolloseumsbesichtigungen und den unglaublich respektlosen Touristenschwärmen in der Sixtinischen Kapelle werd ich euch jetzt aber ersparen.
Viel lieber möchte ich noch  den Besuch am deutschen Friedhof erwähnt haben. Der befindet sich nämlich ziemlich versteckt in einem kleinen Innenhof im Vatikan und nicht jeder darf diesen betreten.

Bewacht und von der Schweizer Garde muss man denen erst beweisen das man der deutschen Sprache mächtig ist. Nach einem kurzen Wortwechsel wird einem dann der Zutritt gewährt. Der kleine mit Palmen verwachsene Innenhof erinnerte mich sehr stark an die indonesische Insel "Bali" - deshalb war ich vermutlich auch so von diesem Geheimtip begeistert!
Man sollte also die Chance nutzen und den Friedhof besuchen. Ausserdem ist er gleich neben dem Petersdom und somit mit keinem Umweg verbunden.

Die restlichen sehr imposanten Eindrücke erzählen die Fotos im Webalbum!
Ich kann abschließend die italienische Hauptstadt nur weiterempfehlen und die bekannte "Rom ist eine dreckige Stadt" Aussage wiederlegen!
Die Stadt hat an Flair und Sehenswürdigkeiten sehr sehr viel zu bieten. Und vor allem machen die temperamentvollen, hektischen aber sehr hilfsbereiten Italiener diesen Fleck Erde noch interessanter.

Fazit: Zwar blutet einem eingefleischten Individualtouristen wie mir inmitten von unzählichen (noch dazu großteils deutschsprachigen) Touristen ein wenig das Herz - aber mit viel Espresso, Wein und Sonnenschein kann ich nur eines sagen: BELLISSIMO!

Eines Tages komm ich wieder nach Rom - und dann hol ich meine Münze aus dem Trevibrunnen... ;)

Dienstag, 22. März 2011

Ein Tag geht zu Ende

Für´s heutige Protokoll - ich diktiere:

LIFE IS BEAUTIFUL...


 
Alpl, Steiermark - März 2011 
Posted by Picasa

Donnerstag, 10. Februar 2011

Der erste Mensch war nicht der letzte Affe

Und während die einen glauben das die Erde "auf die schiefe Bahn geraten sei" und daher die Sonne zu früh am Himmel steht, scheint anderswo die Welt gerade komplett still zu stehen und Lichtblicke werden ausgelöscht.

Woooohoooohoooo! Stop! Nicht so schnell! Ich kann alles erklären!
Denn es liegt sicher nur an dem großen Haufen Kamelscheisse!

Ergibt keinen Sinn?
Tja...mein Blog! -> hier regiere sowieso nur ICH!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Silvester in Stockholm

Auch wenn der Blog recht ausgestorben und verlassen wirkt... ach, völlig egal denn
im neuen Jahr (2011) wird sowieso alles besser!
Wie man also sieht ist die Neujahrsmotivation sogar 13 Tage nach dem Jahreswechsel noch vorhanden und aufgrund dessen kommt das Stockholm Review auch satte... ähm, 13 Tage zu spät!
(Ich konnte Silvester noch nie leiden)


Genau deshalb war es für mich der ideale Zeitpunkt das Land zu verlassen und wiedermal nach Schweden zu reisen.
Diesmal ein Städtetrip nach Stockholm.

Am 31.12 gings los und am 3.1 wieder retour.
Mit im Gepäck - ein Haufen wertvoller Insidertips von Stockholmbesuchern und Reiseführern.
Aber das Highlight schlechthin war keine spezielle Sehenswürdigkeit, sondern das Flair der Stadt ansich.

Es hat nämlich fast täglich geschneit und es war eine einmalige Atmosphäre im Schneetreiben durch die engen Gassen der Altstadt zu wandern.


Dazu die alten schwedischen Häuser und die großen,schwarzen Gusseisenen Straßenlaternen.

Die Silvesternacht ging recht spurlos an mir und Reisebegleiter F. vorüber. Feuerwerk hier und Riesenchristbaum da.

Im neuen Jahr waren wir dann auf einer 2,5-stündigen Schiffstour in Richtung der Insel Vaxholm. Kurz vorher mussten wir aber umkehren, da die Eisschicht auf dem Meer eine Weiterfahrt unmöglich machte.

Ausserdem stand neben kilometerlangen Wanderungen durch die Stadt ein Abstecher zum Freilichtmuseum in Skansen, die Besichtigung des Kriegsschiffes "Vasa" und ein kurzer Ausflug in die Universitätsstadt "Uppsala" auf dem Programm.





Und natürlich war ich 4 Tage lang auf der Suche nach DEM ultimativen Schweden-Leckerbissen schlechthin!



Nein, Schwedenbomben meinte ich eigentlich nicht...
Sondern Köttbullar (Fleischbällchen) und Elchfleisch (welches ich in einer Lasagne verpackt genießen durfte)
Köstlich!

FAZIT:
Schweden ist ein absolut schönes, interessantes Land. Und je öfter ich in den Norden fahre, umsomehr wächst das Verlangen immer weiter und weiter Richtung Polarkreis zu reisen. Es ist einfach spannend wie sehr sich die Landschaft und das Klima dort oben verändert (und auch die Mentalität!!). Immerhin wird es um diese Jahreszeit dort oben schon um ca. 15 Uhr dunkel. Sonnenaufgang um ca. 9 Uhr!
Schon beim letzen Schwedenbesuch war ich schwer begeistert - und auch diesmal bleiben trotz Kälte und Schnee schöne Erinnerungen erhalten.
Die Orte an denen man absolute Ruhe und Entspannung findet, sind also nicht immer auf einer einsamen Insel unter Palmen...

Aber um es endgültig auf den Punkt zu bringen:
Elchtest bestanden - Schweden ist super!

Nur eine Frage bleibt:
Bloggst du noch oder schwebst du schon?