Dienstag, 1. September 2009

Bangkok total

Nach dem anfaenglichen Kulturschock in BKK hab ich in den letzten Tagen aber auch andere Seiten dieser Stadt kennen gelernt - und die sind spitze!

In der Huette von der ich im letzten Posting schon berichtet hab, haben wir es genau 1 Nacht ausgehalten.
Das Dach war naemlich leider etwas undicht - super beim Schlafen wenn das Wasser neben einem an der Wand runterlauft bzw auf den Schaedel tropft...
Am naechsten Morgen sind wir sofort "gefluechtet", da mir beim Zaehneputzen ein 2 Meter langes, krokotilaehnliches Vieh zugesehen hat! Ich will garnicht mehr davon erzaehlen... Waaaah!
Das neue Hotel ist aber voll in Ordnung.

Am 30.8 haben wir den alten Stadtteil von Bangkok besichtigt: Democracy Monument, Golden Mount, Giant Swing, Pig Shrine, Sanam Luang usw...
Am 31.8 (also gestern) haben wir uns schon weiter aus dem Fenster gelehnt und haben es sogar gewagt uns mit dem extrem verwirrenden Bussystem auseinanderzusetzen! Mit Erflolg!
Ziel waren die gigantisch grossen Einkaufszentren rund um den Siam Square. Dort ist die wahrscheinlichkeit sich zu verlaufen schon groesser!
Im Kellergeschoss des Siam Paragon S.C gibt es eine riese, sogenannte Foodhall. Es dauerte eine Zeit lang bis wir ueberhaupt mal durchblickt hatten wie man dort was zu Essen bestellen kann! (Komisches Plastikkartengeldsystem...)
Noch laenger dauert es aber sich fuer ein Essen zu entscheiden - das Wort Ueberangebot hat eine neue Bedeutung bekommen!

Nachdem wir von Telefongeraeten im Coladosenformat, Hundegewand und riesigen 3D-Flachbildfernsehern genug hatten, gings auf Tauchstation: Siam Ocean World
Kurz erklaert: Riesiges begehbares Aquarium, Glasbodenbootstour, Blick hinter die Kulissen der ganzen Anlage und ein 4D-Film

Am Abend wollten wir eigentlich in den Lumphini Park, doch als wir aus der Skytrain gestiegen waren hatte es ziemlich stark zu Regnen begonnen (so wie jeden Tag am Abend - es ist gerade Regenzeit in Thailand)

Heute waren wir im Royal Grand Palace, im Wat Pho (riesige, liegende Buddha-statue) und sind zum ersten mal mit einem Tuktuk gefahren (Motorradtaxi).

2 Tage Bangkok liegen noch vor uns - was wir nachher machen wissen wir noch nicht
Auf jeden Fall gehts Richtung Sueden

Samstag, 29. August 2009

Bangkok

Wir sind heute um 15:05 Uhr Ortszeit in Bangkok gelandet und es ist unglaublich heiß hier! Die Luftfeuchtigkeit ist echt der Hammer!

Freu mich aber schon die Stadt zu erkunden - dürfte ziemlich lebendig und aufregend sein!

Unser Hotelzimmer oder nennen wir es lieber "unsere muffige Holzhütte" ist eine mittelschwere Katastrophe. Unsere russischen Nachbarn machen das ganze auch nicht gerade besser... Auf jeden Fall werden wir morgen wieder auschecken da wir bereits eine neue (viiiiel schönere) Unterkunft nahe der Khao San Road gebucht haben.

Werd jetzt schlafen gehn - die gestrige Partynacht in der Skygarden Lounge auf Bali wirkt noch ein wenig nach...

Freitag, 28. August 2009

Das war Bali...

Nervenaufreibende Abreise und schlaflose Stunden im Flugzeug
Linksverkehr und abnormer Fahrstil der Balinesen - wir trauten uns am 1. Tag kaum eine Strasse zu ueberqueren!
Viele freundliche Leute die einem alles moegliche und unmoegliche anbieten
Wunderschoene Landschaft und kristallklares Meer
Abenteuerliche Fahrten in autoaehnlichen Fortbewegungsmitteln
Zahlreiche Formulare zum Thema Schweinegrippe
Langsame Internetverbindungen
Sonnenuntergaenge am Strand
Tempel hoch 10
Bintang Bier
Opfergaben und Raeucherstaebchen
Leider auch Essen das zum Erbrechen fuehrte (aber eh nur 1 mal)
Aufregende Schnorcheltouren
Affen die mich angesprungen sind und mich fressen wollten
Surfabenteuer und ungewollte Tauchgaenge
Geniale Bungalowanlagen und Naechte im (fast)Freien
Nette Leute und neue Bekanntschaften
Delphine im Morgengrauen
Heisse Quellen in paradiesischer Umgebung
Tsunamialarm
Kleine Inseln mit weissen Straenden und oesterreichischen Vermietern
Leckere Cocktails und Fruchtsaefte
fargenpraechtige Unterwasserwelt
Alles billig, ausser man wird gerade voll abgezockt
Lachkraempfe und Auszeiten
Handeln, handeln, handeln
verlorene Reisefuehrer und das damit verbundene Gefuehl selbst verloren zu sein
Nationalparktouren
Strandspaziergaenge und Einkaufstouren

... und die Erkenntnis, dass man die vergangenen 4 Wochen einfach nicht mit Worten beschreiben kann!

Reiseabschnitt 1 war auf jeden Fall eine unbeschreiblich schoene Zeit und eine tolle Moeglichkeit viele neue Erfahrungen zu sammeln


Morgen um 12:00 Mittags (06:00 Uhr in AUT) startet unser Flieger Richtung Bangkok

Auf Wiedersehen Bali
Hallo Thailand!

Dienstag, 25. August 2009

Surfen ist Scheisse!

Na das hab ich ja wieder seeeehr Surfer-like hinbekommen!

Hab mir heute wieder ein Surfbrett ausgeborgt.
Aber anders als gestern hab ich diemal nach ca. 15 Minuten das Sufbrett totalo kaputt gemacht!
Einfach durchgebrochen und zwar nicht nur einmal sondern verdammte 2 mal!
Bin halt ein Profi!

Unfallhergang:
14:45 Uhr, Kuta/BALI
Riesige Wellen, sengende Hitze und ich mit dem Brett auf hoher See
So eine dumme Welle schnappt mich, wirbelt mich umher, drückte mich voll unter Wasser sodas ich garnichtmehr wusste wo oben und unten ist... Durch die Wucht der Welle hat sich sogar das Sicherungsband von meinem Fuss gelöst - das Surfbrett ist also ohne mich wieder Richtung Strand geschwommen. Als ich wieder vom Meeresboden aufgetaucht war und wie wild versuchte wieder Luft in meine Lungen zu bekommen, kam schon die nächste Welle auf mich zu... und ich ohne Surfbrett!
Ich weiß jetzt wie sich meine Wäsche bei 1900 Umdrehungen in der Maschine fühlt...

Als sich die Welle wieder etwas gelegt hatte und ich den Strand wieder sehen konnte, erblickte ich auch mein Surfbrett wieder. Oder besser gesagt meinE SurfbrettER!


Naja der Typ vom Verleih war wenig begeistert als ich die Einzelteile des Brettes zurückbrachte.
Ich war natürlich auch total genervt und hab ihm mal erklärt wie Scheisse dieses blöde Brett ist usw...
Nach endloser Diskussion brachte mich dann ein Typ auf dem Moped (ich hinten drauf, links und rechts das Brett haltend) zum nächsten Surfshop um das Teil reparieren zu lassen.

Im Endeffekt hab ich 35 Euro bezahlt, muss jetzt meine schmerzende Wirblesäule wieder gerade richten, hab aber mindestens 5 Coolness-Punkte dazubekommen *hehe*

Der Versicherung hab ich auch schon gebeichtet das ich heute Schlimm war...!
Hoffentlich retten die mich aus meiner finanziellen Notlage ;)

Yes, ich rocke Kuta Beach!
Versteckt eure Surfbretter...

Montag, 24. August 2009

Strandtag in Sanur und Surfen in Kuta

In Sanur war Shoppen und faul am Strand liegen angesagt. Eine Massage am Strand für € 3,50 war auch noch drin!


Heute übersiedelten wir nach Kuta - die Touristenhochburg auf Bali
Die Preise hier sind zwar deutlich höher als in anderen Teilen der Insel aber die letzten paar Tage leisten wir uns noch ein wenig Luxus.

Da unsere Unterkunft relativ nahe am Strand liegt haben wir gleich nach unserer Ankunft einen Spaziergang zum Wasser unternommen.
Die Wellen hier sind ein Paradies für Surfer (und auch Anfänger) und ich spürte bereits ein Kribbeln in meinen Füßen.

Schon wenige Stunden später krallte ich mir ein Surfbrett und watschelte Richtung Wasser!
Surfstunden zu nehmen kam für mich ja garnicht in Frage... wie uncool!

Und obwohl ich wirklich nur hoffte nicht gleich abzusaufen beziehungsweise den Blutverlust unter 1 Liter zu halten, surfte ich tatsächlich bereits nach ca. 15 Minuten auf einer Welle!! Ja, auf dem Surfbrett stehend!!
Wirklich ein verdammt lässiges Gefühl - und morgen gehts weiter!


Mehr Surfstories coming soon!

PS: Neue Fotos sind im Album!

Samstag, 22. August 2009

Vom Nationalpark bis zum Meeresgrund

Ich sitze gerade im öffentlichen Bus in Richtung Denpasar. Es ist eng, heiß, ziemlich laut und der Bus meist überfüllt. Alles wackelt und knattert und ich spüre regelrecht wie mein Hirn hin und her schwabbelt – Perfekter Augenblick um einen Blogeintrag zu verfassen...

Die letzten 3 Tage waren wir im Nordwesten von Bali – nicht besonders touristisch, was uns im ersten Moment etwas überforderte.
Nach der 4-stündigen Busfahrt von Ubud über Denpasar nach Gilimanuk erkundeten wir den letzteren Ort und mussten feststellen, dass es nur sehr wenige Homestays gab die allerdings nicht besonders einladend aussahen. Restaurants? Fehlanzeige.

Nach einem kurzen Fußmarsch setzten wir uns unter einen schattigen Baum und studierten den Reiseführer. 10 Minuten später war auch schon die Idee geboren weiter nach Pemuteran zu fahren – der Transport-Mann stand auch schon ungeduldig neben uns und wollte bereits unsere Rucksäcke ins Auto laden. Er konnte kein Wort Englisch und er hatte auch keinen Plan wo wir genau hinwollten.
Aber er wusste genau, dass wir mehr für den Transport bezahlen würden als Einheimische.
Nachdem wir den Fahrpreis von 200.000 auf 40.000 gedrückt hatten willigten wir ein und fuhren los.
Hätten wir gewusst, dass ein paar Minuten später ein gefesseltes, schreiendes Schwein vor uns IM Auto liegen würde, hätten wir uns wohl ein anderes Taxi gewählt!
30 Minuten später konnten wir das Schweinetaxi wieder verlassen und es begann wiedermal eine mühsame Suche nach einer billigen Unterkuft. Zum Glück fanden wir eine fantastische Bungalowanlage direkt am Meer, mit Pool und Klimaanlage.Wir hatten wieder ein „Open Air“ Badezimmer mit Dusche unter freiem Himmel. Echt spitze in der Nacht!

Am nächsten Tag buchten wir eine Tour in den Natinalpark um mit dem Boot durch die Mangrovenwälder zu fahren. Da gerade Ebbe war konnten wir sogar durch die Wälder spazieren, was garnichtmal so einfach war, da wir meist in kniehohem Schlamm wanderten.
Schon beim Verlassen des Bootes hatte ich ein komisches Gefühl, da unser Guide den Bootsfahrer vorausschickte, um zu sehen ob im Wasser Stachelrochen sind! Und da er nicht sofort schreiend umherhüpfte und er noch ziemlich lebendig aussah als er das Festland erreichte, folgten wir ihm.

Die Marsch durch die Mangroven dauerte ca. 1 ½ Stunden.
Wir konnten sowohl Menschen als auch Affen beim Austern-Fischen zusehen, 100e bunt schillernde Krabben und verschiedene Vögel beobachten ehe es wieder zum Park-Hauptquartier zurückging.


Gestern machten wir einen Schnorcheltrip um die Insel Menjangan. Einer der schönsten Tauch- und Schnorchelspots in Indonesien.
Türkises, kirstallklares Wasser und ein farbenprächtiger Fisch nach dem anderen.
Unser Guide drückte mir nach kurzer Zeit einen Kugelfisch in die Hand den er gefangen hatte. Komisches Gefühl so ein aufgeblasenes Ding in der Hand zu halten!
Raphi war leicht geschockt als ich plötzlich mit einem blauen Seestern in der Hand hinter ihr hergeschwommen war.
Irgendwas von Giftig hat sie dahergeblubbert - Patrick Star ist doch nicht giftig!! Glaub ich halt...

In den tiefen Schluchten huschten einige große Fischer herum. Weiter oben tummelten sich Papageienfische und sonstige fischartige Dinger in den unmöglichsten Neonfarben.
Der Tag endete gemütlich am Hotelpool.

Jetzt geht’s wieder Richtung Zivilisation. Die letzte Station auf der Balirundreise. Der Süden (Sanur, Kuta, Nusa Dua usw.)

In Sanur werden wir gleich mal wieder so richtig, indonesisch Essen gehen... Ein Big*Mac bei – na wo wohl!!??

Eine Unterkunft für nächste Woche in Bangkok haben wir auch bereits gebucht und Pakete mit Souveniers sind unterwegs nach Österreich!
Wann und ob sie überhaupt ankommen? Keine Ahnung!

Fotos gibts wiedermal keine da es die Internetverbindung nicht zulässt!
Mfg

Montag, 17. August 2009

Fussmarsch nach Betulu

11:30 Uhr - Hanomanroad, Ubud

Es war verdammt heiss und ich bekam schon leichte Schweissausbrueche beim Fruehstueck auf der Terasse. (Wichtige Informationen gleich mal am Anfang...) ;)

Dennoch wanderten wir zielstrebig Richtung Norden
1. Zwischenstation: Der Botanische Garten

In einer tiefen, jungelartigen Schlucht geht man auf kleinen gepflasterten Wegen und Bruecken durch die verschiedenen Stationen des Gartens.
Teilweise waren die Wege ziemlich verwachsen und fast schon unheimlich, sprang doch hin und wieder eine kleine, dumme, graugelbliche Eidechse aus dem Gebuesch und huschte ueber den Weg!
Diese Viecher sind echt so sinnlos...!

Interessanter hingegen waren die vielen Schmetterlinge und das ganze Pflanzenzeugs!
Fotos folgen...

2. Zwischenstation: Betulu
Nach ca. 3 1/2 Stunden Fussmarsch (ein kleiner Verkaufsstand mit kaltem Cola rettete mich vorm kollabieren...) erreichten wir das kleine Dorf Betulu. Dort SOLLTEN sich angeblich zahlreiche Reiher in den Baeumen angesiedelt haben. Laut Reisefuehrer ein echtes Highlight die Voegel in den Nachmittagsstunden zu beobachten wenn sie von den Reisfeldern in ihre Nester zurueckkehren.
Leider war nichts zu sehen ausser vollgekackte Strassen und leere Baeume!

Aber egal - bin eh froh wenn ich in naechster Zeit nichts von "Reihern" usw. hoere! ;)

Nach ca. 5 Stunden waren wir wieder in unserer Unterkunft.

Der zerbrochene Glasdeckel der Zuckerdose den ich in der Frueh auf der Terasse (natuerlich unabsichtlich) kaputt gemacht hatte lag immer nach dort.
(wichtige Information zum Schluss!)

Der heutige Independence Day ging also so ziemlich spurlos an mir vorbei.
Morgen ist schon wieder der letzte Tag in Ubud. Dann gehts weiter in den Westen von Bali zum Nationalpark.
Wir wissen zwar noch nicht wie wir dort hinkommen aber dieses Problem wird sich auch noch loesen!

Ausserdem: Naechste Woche fliegen wir schon nach Thailand und lassen Indonesien hinter uns... !!??