Sonntag, 2. Juni 2013

ATW 6.) Nordamerika - Kanada/Montreal

Seattle, der 2te Versuch

Also viel hat sich seit meinem letzten Besuch in Seattle ja nicht geändert. Die Stadt wirkte aber diesmal (vermutlich durch das teilweise freundlichere Wetter) etwas...freundlicher.

Ich machte einen kurzen Ausflug mit der Fähre nach Bainbridge Island, einer kleinen Insel nur 40 Minuten von Seattle entfernt. Vom Schiff aus konnte man die gesamte Skyline inklusive Spaceneedle sehen und auch die umliegenden Berge. Allein die Überfahrt ist also schon die $ 7,- wert.

Am  29. Juni hatte ich dann einen Nachtflug von Seattle nach Washington DC und dann weiter nach Montreal. Schlafen war nicht wirklich möglich und so kam ich ziemlich geschafft in Montreal an.
Es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl wieder in Kanada zu sein, auch wenn hier an der östlichen Seite des Landes einiges anders ist.

Das Wetter ist viel besser und wärmer und die Leute sprechen großteils französisch, was für mich ziemlich ungünstig ist.

Ich kämpfe mich aber durch und versuche zumindest in deren Sprache zu grüßen.

In Montreal muss man nicht wirklich nach Sehenswürdigkeiten suchen. Die gesamte Altstadt und die Viertel drumherum sind wunderschön und teilweise fühlt man sich aufgrund der Gebäude und der komischen Sprache wie in Paris.

Ein Highlight für mich war natürlich der Aussichtspunkt am "Mount Royal", einem Hügel inmitten der Stadt.

Vor allem am Abend ist die Aussicht unschlagbar, besonders dann, wenn die Lichter in der Stadt angehen.

Ebenfalls beeindruckend sind die Kunstwerke die sich über die ganze Stadt verteilen. Ganze Straßenzüge, besonders um  den "Place des Arts" sind voll mit künstlerischen Besonderheiten.
Man könnte hier stundenlang durch die Strassen und Gassen wandern...

Weniger kunstvoll war wohl der Anblick meiner Wenigkeit im Pyjama, auf der Straße vor dem Apartmentgebäude in dem ich wohnte. Das Gebäude musste wegen eines Feueralarms geräumt werden. Nicht so einfach wenn man im 16. Stockwerk wohnt und man die Treppen nach unten laufen muss.
Zum Glück wars nur ein Fehlalarm und die Feuerwehr gab das Gebäude nach ca. 20 Minuten wieder frei.

Auf diese Aktion hätte ich zwar gerne verzichten können, aber selbst in dieser merkwürdigen Situation lernte man Leute kennen und natürlich schimpfte ich, so wie auch alle anderen, über die dumme Brandmeldeanlage...


Ziemlich schade, dass mein Aufenthalt in Kanada nun endgültig zu Ende ist. Das Land hat mich wirklich schwer begeistert und stellt meiner Meinung nach diverse angrenzende Länder ziemlich in den Schatten.
Wie auch immer  - meine Reise geht per Zug weiter Richtung Süden zurück in die USA.

Aktuell sitze ich im Zug und wir stehen seit 1,5 Stunden an der Grenze, da anscheinend einigen Leuten die Einreise verweigert wird. Warum man die Kontrollen nicht direkt am Bahnhof vornimmt bevor die Leuten überhaupt in den Zug steigen dürfen verstehe ich zwar nicht ganz, aber es ist wohl besser mich jetzt nicht darüber zu beschweren.

Sonst bin ich womöglich der nächste der in der Wildnis ausgesetzt wird... *haha* ;)

(Fotos von Montreal sind online!)





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen